Der Walter-Fach-Kraft Karriere-Blog

Neuigkeiten aus der Arbeitswelt

Berufsbild Fahrzeuglackierer im Check

Was machen Fahrzeuglackierer (m/w/d)?

Im Allgemeinen kümmern sich Fahrzeuglackierer darum, dass Fahrzeuge schön aussehen und dass ihre Oberflächen witterungsbeständig sind. Was sich zunächst einfach anhört bedarf jedoch einiger Vorbereitung. So ist es wichtig, die zu lackierende Oberflächen auf Mängel und Beschädigungen zu prüfen, bevor die eigentliche Arbeit beginnen kann. Sind Hohlräume versiegelt und Untergründe abgeschliffen und grundiert, so kann die Arbeit beginnen, die dem Lackierer seinen Namen gibt. Lackieren. Passend zum Auftrag werden dazu die richtigen Farben angemischt. Danach werden die einzelnen Lackschichten auf dem Fahrzeug aufgetragen. Manchmal passiert es, dass ein Kunde Beschriftungen oder Effektlacke bestellt. Dann kann der Fahrzeuglackierer zeigen was er kann. Ist alles erledigt, so wird die Qualität der Lackierung überprüft und gegebenenfalls ausgebessert.

Neben dem Anbringen von Lack und Beschriftungen ist es ebenso die Aufgabe von Fahrzeuglackierern sich um die Lackpflege zu kümmern. Wenn es für die Lackierung oder Pflege notwendig ist einzelne Fahrzeugteile abzumontieren gehört dies, sowie die spätere Montage selbstverständlich zum Arbeitsalltag dazu.

Schon gewusst? Fahrzeuglackierer prüfen die von ihnen verwendeten Lacke auf ihre Umweltverträglichkeit. So soll sichergestellt werden, dass die Umwelt nicht mehr belastet wird als notwendig.

Wo arbeiten Fahrzeuglackierer (m/w/d)?

Wie sich aus dem Kontext sicher bereits ergeben hat, arbeiten die meisten Fahrzeuglackierer in Kfz-Betrieben, die entsprechend ausgestattet sind, oder in speziellen Lackierereien. Gelegentlich kommen sie auch in großen Industriebetrieben unter, wo sie weniger an individuellen Kundenwünschen als an großen Projekten arbeiten.

Die Ausbildung

Die Ausbildung zum Fahrzeuglackierer dauert in der Regel drei Jahre. Es handelt sich um eine duale Ausbildung, was bedeutet, dass die Auszubildenden abwechselnd in Berufsschule und Betrieb arbeiten und lernen. Eine erste Zwischenprüfung legen die Auszubildenden am Ende des zweiten Lehrjahres ab. Die Abschlussprüfung erfolgt dann zum Ende des dritten Ausbildungsjahres. Ist sie bestanden, so hat sich der Auszubildende den Titel „staatlich anerkannter Fahrzeuglackierer“ verdient und kann als vollwertiger Mitarbeiter im Betrieb einsteigen.