Der Walter-Fach-Kraft Karriere-Blog

Neuigkeiten aus der Arbeitswelt

Berufsbild Qualitätskontrolleur im Check

Was machen Qualitätsprüfer (m/w/d)?

Qualitätsprüfer oder Qualitätskontrolleure prüfen nach festgelegten Prüfplänen die Qualität von hergestellten Waren in industriellen Fertigungsprozessen. Von der Wareneingangsprüfung über die Fertigungsüberwachung bis hin zur Endprüfung – kontrolliert wird immer und überall. In der heutigen Zeit arbeiten Qualitätskontrolleure in allen Phasen der Produktion mit einer Menge an technischer Ausstattung wie zum Beispiel unterschiedlichsten Geräten der Längenprüftechnik.

Wo arbeiten Qualitätsprüfer (m/w/d)?

Die häufigsten Einsatzorte für Qualitätskontrolleure sind der Maschinenbau, die Holztechnik und die Ledertechnik. Es ergibt sich fast von selbst, dass die Aufgabengebiete und Anforderungen je nach Einsatzgebiet stark schwanken. Während sich der Qualitätsprüfer in der Holztechnik um die Kontrolle von Oberflächen, Kunststoffverbindungen und die Funktion beweglicher Teile kümmert, überprüft er in der Ledertechnik die Qualität von Häuten und Leder mithilfe von chemischen und physikalischen Verfahren und ist für die Mängelbeseitigung verantwortlich. Im Maschinenbau prüft der Qualitätskontrolleur zum Beispiel die geforderte Maßgenauigkeit von Produktteilen oder erstellt Prüfanweisungen und Prüfberichte.

Gemeinsam haben alle, dass sie in Produktionsverfahren unverzichtbar sind, um die Qualität und Funktionalität sicherzustellen, die von den Endkunden oder in der weiteren Verarbeitung erwartet wird.

In welchen Branchen findet man Qualitätsprüfer (m/w/d)?

Qualitätsprüfer sind in vielen verschiedenen Branchen und Unternehmen vertreten. Um die Vielfältigkeit aufzuzeigen, hier ein paar Beispiele:

  • Entwicklung / Forschung
  • Drucktechnik
  • Chemieindustrie
  • Fahrzeugbau
  • Nahrungsmittel
  • Elektronik
  • Holzbau und Möbelhandwerk
  • Pharmaindustrie

Wie werde ich Qualitätsprüfer (m/w/d)?

Eine Qualifizierung zum Qualitätsprüfer kann, je nach Situation, durch eine Umschulung oder eine Weiterbildung errungen werden. Im Falle, dass Berufserfahrung vorliegt und du in deiner aktuellen Branche bleiben möchtest, bietet sich eine Weiterbildung an. Also das Erwerben zusätzlicher Kenntnisse. Möchtest du dich beruflich Neuorientieren, solltest du dich für eine Umschulung entscheiden.

Die Ausbildung dauert in Vollzeit meist zwischen 4 und 8 Monaten. Berufsbegleitend und in Teilzeit entsprechend länger. Eine gesetzlich geregelte Zugangsvoraussetzung gibt es nicht. Je nach Unternehmen wird jedoch mindestens ein Hauptschulabschluss vorausgesetzt.